Praxis
Einen Termin bekommen — und verstanden werden.
Als Privatpatient sind Sie meist schneller dran. Der schwierigere Teil ist oft ein anderer: eine Praxis zu finden, in der Sie das Gespräch führen können, ohne zu dolmetschen.
Terminbuchung
Wo Sie tatsächlich einen Termin bekommen
Doctolib
Das größte Buchungsportal in Deutschland. Filtern lässt sich nach Fachrichtung, Ort — und nach gesprochener Sprache. Genau dieser Sprachfilter ist der nützlichste Teil und wird am häufigsten übersehen.
doctolib.deJameda
Bewertungsportal mit Buchungsfunktion. Stark, wenn Sie einen Facharzt suchen und vorher wissen möchten, wie andere die Praxis erlebt haben. Bewertungen mit Vorsicht lesen — sie sind selten repräsentativ.
jameda.deEinfach anrufen
Viele deutsche Praxen vergeben Termine weiterhin am liebsten telefonisch. Zwischen acht und zehn Uhr morgens kommen Sie am ehesten durch. Sagen Sie gleich zu Beginn: „Ich bin privatversichert."
Sprache
Arabisch- oder englischsprachige Praxen finden
Es gibt in Deutschland deutlich mehr arabischsprachige Ärztinnen und Ärzte, als die Suche vermuten lässt. Man muss nur wissen, wo man filtert.
Was Ihnen als Privatpatient zusteht
Sagen Sie beim Anruf, dass Sie privat versichert sind. Das ist keine Frage des Status, sondern eine der Abrechnung: Für Privatversicherte gilt die Gebührenordnung für Ärzte, für gesetzlich Versicherte ein anderes System. Die Praxis muss das wissen, um den Termin richtig einzuplanen.
- Termine oft innerhalb von Tagen statt Wochen
- Direkter Zugang zu Fachärzten, ohne Überweisung — sofern Ihr Tarif kein Primärarztprinzip vorsieht
- Chefarztbehandlung und Ein- oder Zweibettzimmer im Krankenhaus, je nach Tarif
- Freie Wahl des Krankenhauses, auch Privatkliniken
Wenn es dringend ist
Und danach?
Nach dem Termin bekommen Sie die Rechnung nach Hause. Wie Sie sie einreichen und was dabei schiefgehen kann, steht in der Anleitung zur Rechnungseinreichung.